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In der mittlerweile sagenumwobenen República de las Bananas herrscht eine korrupte Militärdiktatur, deren Mitglieder sich nur für Geld und Macht interessieren. Ihre Mittel reichen im Brettspielklassiker Junta von Intrigen bis hin zur Revolution.
Zu Beginn wird der Präsident „gewählt“, der den (unbekannten) Haushalt vom Geldstapel zieht. Anschließend ernennt er seine sechs Kabinettsmitglieder und gibt ihnen einen Teil seines Etats ab. Natürlich sind einige Minister mit ihrem Einkommen nicht zufrieden, und so wird fleißig intrigiert und schließlich – ist ja logisch – die Junta geprobt und der Präsident gestürzt! Der darf alles Geld behalten, das er vor seinem Sturz auf ein Schweizer Nummernkonto überweisen konnte. Dann wird ein neuer Präsident gewählt, und das Spielchen beginnt von vorn. Gewinnen wird natürlich, wer am Ende des Spiels die meisten Moneten auf dem eigenen Schweizer Bankkonto angehäuft hat – wie das in Militärdiktaturen nun mal Tradition ist!
Das von schwarzem Humor nur so strotzende Brettspiel Junta ist seit über 30 Jahren ein Dauerbrenner und wurde bei seiner Veröffentlichung in der New York Times und der Washington Post in den höchsten Tönen gelobt. Die Neuauflage von Junta präsentiert den Klassiker in einem neuen Schachtelformat und mit neuem Spielmaterial.